Risiko- und wertorientierte Steuerung in der Assekuranz
Im Rahmen der Studie 2011 nannten 78 Prozent der 578 befragten Risikomanagern, neben Transparenz die Konsistenz der Daten in allen Systemen und Berichten sowie ihre Konsolidierung aus den unterschiedlichen Systemen als logische Anforderung der Solvency II-Bemühungen.
Neben der Datenproblematik erkannten die Risikomanager die zunehmende Bedeutung von Szenarioanalysen als notwendigen Zusatz zu quantitativen Simulationen.
Die Studie zeigt auch, dass die effektive Einbettung des Risikomanagements in die täglichen Arbeitsabläufe auf allen Unternehmensebenen eine einheitliche Infrastruktur im Bereich der Informationstechnologie für quantitative Analysen voraussetzt.
“Eine Homogenisierung der Daten wäre somit ein großer Vorteil hinsichtlich unserer Analysefähigkeit, zumal hierdurch die Signifikanz der Datenaussagen steigen würde.“
(Marco Becker, Projektleiter Solvency II, AXA Deutschland AG, in: Benchmark-Studie 2011 – Risiko- und wertorientierte Steuerung in der Assekuranz)